Eigentlich war dieses Jahr geplant,
mit mehreren Mannschaften gemeinsam nach Brockhagen zu fahren. Ein Turnier, das bei uns schon Tradition hatte. Da die Gastgeber jedoch kurzfristig das gesamte Turnier absagten, nahmen unsere Teams an verschiedenen anderen Handball-Veranstaltungen teil. Und diese waren alles andere als Lückenbüßer.

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Das Turnier der Ahlener SG, an dem unsere weibliche C- und D-, sowie die männliche C-Jugend am 16./17.06. teilnahmen, hinterließ einen dermaßen positiven Eindruck, daß man jetzt schon übereinstimmt, nächstes Jahr wieder anzureisen. Selbst ein heftiges Gewitter und einige wenige zu sehr auf den BvB fixierte Zuschauer konnten den Spaß nicht schmälern, den unsere Spieler und Spielerinnen incl. Anhang hatten.
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Trotz vereinzelter Regenschauer ließen es sich unsere blau-weißen Senioren/-innen nicht nehmen, ebenfalls sportlich aktiv zu sein. Die Altherren, die Erste und Zweite, und auch unser Damen-Team zeigten bei den Ückendorfern Handballtagen 2007, daß sie es auch auf Rasen können. Kurze Anfahrt, gute Spielplätze und ein rundum begehbarer Erfrischungsstand ließen Höchstleistungen sowohl auf, als auch neben dem Spielfeld zu.
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Da die Damen, die Altherren und die Erste Pokale einheimsten und die Zweite bis ins Halbfinale vordrang, gab es genügend Grund zum Feiern, wenn man/frau denn einen benötigte. Traf man doch viele Freunde und Bekannte, mit denen man nach den Spielen noch lange zusammen saß.
Dank auch an Chriss von den Ückendorfern, der uns mit ein paar Fotos aushalf, als uns die Akkus ausgingen. Auf der Ückendorfer Seite (Link) sind noch weitere nette Fotos zu sehen.
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Unsere F-Jugend hat das erste Turnier ihrer Handballlaufbahn besucht. Am Samstag, den 2. Juni, waren sie beim HSC Haltern/Sythen. Obwohl es noch nicht für die vorderen Plätze reichte, hat unser Nachwuchs sich von Spiel zu Spiel kontinuierlich gesteigert. Zunächst konnten sie weder grüßen, noch reagierten sie auf die Schiedsrichteranweisungen. Aber dann, und hier ist das pädagogische Pfeiffen der eingesetzten Schiedrichter ausdrücklich zu loben, lernten sie schnell. |

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| Am Ende hatten sie einen gemeinsamen Eröffnungsschlachtruf, die Überzeugung, daß Ball statt Seitenwahl besser ist und auch den Mut, sich jedem Gegenspieler irgendwie entgegenzustellen. Konditionsmäßig waren sie so stark, dass sie noch 3 Stunden im Bad verbracht haben. Nicht etwa mit ruhen auf der Liegewiese, sondern mit Wasserball spielen, Bahnen schwimmen, rutschen und toben. Ein sehr schöner Tag, der die Kinder sehr überzeugt hat. Es hat sich keines frustriert abgewendet, sondern alle glauben im nächsten Jahr gute Aussichten auf Sieg zu haben. |
Am 07.06. spielte unsere weibliche D-Jugend beim HSC Eintracht Recklinghausen und gewann das Turnier mit 6/0 Punkten.

"So sehen Sieger aus". |
von micha
22.06.2007
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Es hat schon Tradition, daß sich in der "Vatertags"-Woche unsere Altgedienten gen Süden aufmachen. Diesmal war Ibiza das Ziel

Los geht´s |
Vorweg bedanken wir uns bei Klaus Junga, unserem "Deck-Offizier", der uns nicht nur die Organisation abnahm, sondern uns auch vor Ort verwöhnte und dennoch geduldig unsere Lästereien ertrug.
Zu neunt traten wir die Reise an. Treffpunkt Gelsenkirchen-Hauptbahnhof, 6:00 Uhr in der Frühe. Keine leichte Hürde direkt zu Beginn. Bis auf unseren Jüngsten, Michael F., der mal wieder nicht vom Sofa kam, waren alle pünktlich, fit und gut gelaunt. Nun begann eine Zeitreise. Während uns ein Vorkriegsmodell der DBB (seitdem auch nicht mehr gereinigt) nach Düsseldorf brachte, erwartete uns dort der hypermoderne SkyTrain, der uns weiter direkt zu den Terminals transportierte. Dort durften wir wie in der DDR "Schlange stehen" bis der Arzt kommt.
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Trotz leichter Verzögerung beim Start ging der Flug dann doch recht zügig vonstatten. Das Catering war eher als Belästigung zu sehen (Kalt, feuchtes Brötchen in Folie und einen Kaffee, naja) denn als Service. Was soll´s, der Weg war ja nicht das Ziel.
Gelandet, Koffer abgeholt und raus aus dem Flughafengebäude: WOW! Strahlend blauer Himmel, Sonne satt, Farben ohne Ende und ein Transfer-Bus, der schon wartete. So konnte es ruhig weitergehen. Ging es auch. Ab zur Playa den Bossa. Eine halbe Stunde später checkten wir im Hotel "Garbi" ein. Zimmer okay, Pool-Anlage okay, und ca. 30m! bis zum Strand, den wir uns nach kurzem Frischmachen auch erst einmal ansahen. Hier teilte sich die Truppe. Während ein Teil von uns ins klare Wasser stieg, verdarben sich die Anderen den und folgende Tage, indem sie sich das unsägliche Derby anschauten.
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Am Pool |

Die Bergwanderung |
Da dies kein Tagebuch, sondern nur ein kurzer Bericht sein soll, und mir zudem Repressalien angedroht wurden, wenn ich zu sehr in die Einzelheiten gehen würde, fasse ich mich nun kürzer. Einiges kann jedoch nicht verschwiegen werden:
H.-C. Wichlacz, seines Zeichens unser Abteilungsleiter, in einem früheren Leben wohl Bergführer (ich bin sicher, er hat auch "Ötzi"
den Weg gewiesen und das Resultat kennen wir ja), überall auf der Welt ortskundig, ließ aus einer kleinen Strandwanderung eine mehrstündige Bergtour in Badeschlappen werden. Mein gut gemeinter Rat:
Meidet diesen Wahnsinnigen!
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Einen Abend nahmen wir zu viert ein Taxi und fuhren in die nur wenige Kilometer entfernte Hauptstadt Eivissa, bekannter als Ibiza-Stadt. Hans-Christian, der am Tag zuvor auch schon dort war, ergriff wieder klammheimlich die Führung, lockte uns vom Jachthafen in die kleinen Gässchen, hin zu den Festungsmauern der Altstadt, um dann doch wieder bis oben hinauf zu kraxeln. Obwohl der Ausblick auf das nächtliche Eivissa ausreichend Belohnung war, kam ich nicht umher, unserem Dünnluft-Junkie nahezulegen, seine Medikamente wieder regelmäßig einzunehmen. Die Altstadt war bis spät in die Nacht gut besucht, ohne jedoch überfüllt zu sein. Offiziell beginnt die Saison auch erst eine Woche später.
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Vier in Eivissa |

Safari "oben ohne" |
Nahmen wir am Abend zuvor noch ein Taxi für den Besuch von Ibiza-Stadt, mußte nun etwas "Eigenes" daher. Jung, sportlich und voller Elan heuerten wir einen Jeep und steuerten wieder zu viert Richtung Norden. Erster Stop St. Eulalia. Promenade, Hafen und dann weiter. Hier muß ich noch das Durchhaltevermögen meiner Kameraden auf der Rücksitzbank loben. "Oben ohne" auf den Vordersitzen, durch die Frontscheibe geschützt, war `ne spaßige Sache. Mehrere Stunden hinten ungeschützt im Fahrtwind ließ meine Kollegen ganz schön bibbern. Doch auch auf dieser Exkursion war das Ziel die Belohnung. Über Schotterwege, durch einen Pinienwald hindurch gelangten wir zu einem Restaurant direkt über einer wunderschönen, kleinen Badebucht, der Cala Nova. Sicher eines meiner nächsten Reiseziele.
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Hier aßen wir dann lecker zu Mittag. Tintenfisch, Sardinen vom Grill, auch den Fahrtwindgeplagten ging es wieder richtig gut. Anschließend gingen wir die 10 m bis zum Strand und stürzten uns ins Wasser, bis auf Backi, der litt noch vom Vortag. Dafür lockte er ohne Zutun die Strandschönheiten an. Eine davon erkannte sofort Michael Figges Fototalent und bat um eine Session. Während er noch stotterte: "Ich bin verheiratet", und aufgeregt mit zittrigen Fingern den Auslöser suchte, fotografierten wir ihn beim knipsen. Ein Kollege aus dem Stuttgarter Raum, über lange Zeit bemüht, mit seiner Badeinsel auf Höhe des Geschehens zu bleiben, bat darum, auch mal aufs Bild zu dürfen. Wir erfüllten ihm den Wunsch. Schalker können es halt besser!
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Das "shooting" |

Sonne, Strand, Meer und Strip-Poker |
Wie oben beschrieben, war es vom Hotel bis zum Strand nur ein Katzensprung. So nutzten wir diesen auch täglich. Andere Strandgäste kreierten den Namen "Entbindungsstation" für unsere Lagerstätte. Keine Ahnung, wieso. Sportlich aktiv und gewillt, dem Ballsport zu frönen, entschieden wir uns aber doch fürs Kartenspielen. Der Gesundheit wegen. Wer möchte sich im Urlaub schon verletzen.
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Zudem haben wir auf eine ausgewogene Ernährung geachtet. Abwechslungsreiche Küche und ausreichend Flüssigkeit. Diese Themen begleiteten uns täglich, mehrmals täglich. Dies dann noch verbunden mit dem Kennenlernen von neuen Lokalitäten und Menschen und einem stets wechselnden Ausblick auf das Meer.
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Essen mit Aussicht |

Gut. Einmal waren wir auch etwas trinken. |
Einmal haben wir uns auch den geistigen Getränken zugewandt. Im stilvollen Ambiente der Hotelbar näherten wir uns den verschiedenen Tröpfchen, welche die Insel und ihre Bewohner hervorbringen. Kurz darauf stürzten wir uns aber in den kirmesgleichen Trubel, der links, rechts und gegenüber vom Hotel unschwer zu finden war. Eine ca. 100 Kilo schwere Engländerin, die es in ihrem volltrunkenen Zustand trotz mehrerer Versuche nicht fertigbrachte, beim "Bullriding" zu bestehen, überzeugte uns durch ihr tun, daß es Augenblicke im Leben gibt, wo man/frau auch mal loslassen muß. Der geneigte Betrachter der dazugehörigen Fotoserie mag meinen, daß diese Qualität missen lasse. Nein. Hier war unser Fotograf darauf bedacht, die Bilder so zu fertigen, wie er sie mit eigenen Augen an diesem Abend gesehen hat. Und an diesem Abend haben wir alle so gesehen.
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Alles hat ein Ende. Acht tolle Tage waren vorüber. Abgesehen davon, daß unsere Maschine für den Rückflug gestrichen, aber auch zeitnah Ersatz gefunden wurde, verlief die Heimreise glatt.
Erkenntnisse gewonnen? Ja! Zum einen:
Nächstes Jahr unbedingt wieder.
Und:
Entgegen meiner Kenntnisse in Physiologie scheint der Mensch mehr als 12 Liter Flüssigkeit täglich über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen zu können, ohne einen sichtbaren Schaden zu erfahren. Obwohl ich noch drei Tage später Wasser (?!) in den Beinen hatte.
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Abschied |
von micha
01.06.2007
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