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Saison 2011/12
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| Sonntag, 05.02.2012 | |||||
„Sowas macht den Handball interessant“, sagte Ralf Anischewski einen Tag nach der Landesliga-Begegnung der HSG Schalke 04/96 gegen die SG HC Dortmund-Süd. „Aber ich weiß auch heute noch nicht, was passiert ist“, fügte der Trainer hinzu. Seine Handballer kamen in der Halle Schürenkamp gegen den Tabellenvorletzten SG HC Dortmund-Süd über ein 29:29 nicht hinaus. Das kann vielleicht mal passieren, aber nicht, wenn Schalke zur Pause bereits mit zehn Toren führt. Das Team der HSG begann aufmerksam mit einer 5:1-Verteidigung und führte in der 23. Minute mit 15:7. Nur drei Minuten später war der erste Zehn-Tore-Vorsprung perfekt. „Das lief auch perfekt“, sagte Ralf Anischewski. „Doch dann kam der Einbruch. Nach der Pause haben wir absolut den Faden verloren. Das habe ich so noch nicht erlebt. Die Partie ist vollkommen aus dem Ruder gelaufen.“ In der 40. Minute führten die Schalker noch mit 24:16, zehn Minuten später stand es aber nur noch 26:25. „Da passte nicht mehr viel zusammen“, sagte Anischewski. „Der Knackpunkt aber war eine 6:3-Überzahl, in der wir kein Tor geworfen haben, ein Gegentor und auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert haben.“ Auch eine 29:26-Führung reichte den Schalkern am Ende nicht zum Sieg.“ HSG Schalke 04/96: Sinkovec (1.- 40.), Heine (41.- 60.) - Rosenbaum (6), Winkler (7), Beyer (2), Cisowski (4/2), Singh-Toor (3), Becker (2), Krabusch (2), Linke (2), Brandenburg, Möller. |
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| Sonntag, 29.01.2012 | |||||
In der Handball-Landesliga bleibt die HSG Schalke 04/96 nach dem 30:28 (14:12)-Sieg beim Soester TV II in der Spitzengruppe. Beim Tabellenneunten entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie, und sie blieb bis zum Ende spannend. Zum Ende der ersten Halbzeit setzten sich die Gäste mit zwei Toren ab. Nach der Pause legten die Schalker nach und führten in der 36. Minute mit 17:13. Die Vorentscheidung? Nein. Die Schalker ließen drei hundertprozentige Chancen aus und Soest glich zum 17:17 aus. Danach legten die Schalker immer ein Tor vor und die Soester glichen immer wieder aus. In der 59. Minute war die HSG beim 29:27 erstmals wieder mit zwei Toren vorn, kassierte aber den Anschluss. 30 Sekunden vor dem Ende war Soest erneut in Ballbesitz, Daniel Linke allerdings spritzte in einen Soester Pass und erzielte fünf Sekunden vor dem Ende den 30:28-Siegtreffer. „Wir haben gegen einen ebenbürtigen Gegner gut gegengehalten. Wir haben gewonnen, das war sehr wichtig“, sagte Trainer Ralf Anischewski. „Das war eine gute Mannschaftsleistung. Wir haben im Kollektiv gut zusammengearbeitet.“ HSG Schalke 04/96: Sinkovec (1.- 39.), Heine (40.- 60.) - Bober (2), Rosenbaum (9), Winkler (6), Cisowski (6/3), Singh Toor (4), Becker (1), Linke (2), Brandenberg, Möller, Beyer. |
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| Sonntag, 22.01.2012 | |||||
Die Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04 haben zwar ihren neunten Saisonsieg gefeiert, von Glücksgefühlen aber war Trainer Ralf Anischewski nach dem 36:32 (18:12) beim Tabellenletzten VfL Kamen meilenweit entfernt. „Das war ein Rückfall in alte Zeiten“, sagte der frustrierte HSG-Coach. Klar: Vor einer Partie bei einem Schlusslicht, das erst zwei Punkte hat, besteht die Gefahr des Übermuts. Und genau deshalb hatte Ralf Anischewski auch eindringlich auf seine Mannschaft eingeredet, diesen VfL doch nicht zu unterschätzen. „Es hat aber leider nicht gefruchtet“, sagte er. „Wir haben überhaupt keinen Zugriff bekommen. Das war ganz, ganz schlecht. Unsere Torhüter kriegen nicht einen Ball zu packen.“ Sowohl Fabian Sinkovec als auch später Andreas Heine waren hinter ihren schwachen Vorderleuten kein Rückhalt. Immerhin: Nach den ersten 30 Minuten hatte sich die HSG 04/96 ein Sechs-Tore-Polster herausgeworfen. „Das war auch noch im Rahmen“, sagte Trainer Ralf Anischewski, ehe er sein Team dann in der zweiten Halbzeit in einem nie gewünschten Zustand sah. „Hätte Matthias Bober nicht drei Krafttore gemacht, hätten wir das Spiel noch nicht einmal relativ ruhig nach Hause gebracht“, sagte er. Der VfL war nämlich bis auf 28:29 herangekommen. „Ich hatte gedacht“, sagte der enttäuschte Coach, „die Mannschaft wäre schon ein Stück weiter.“ Trotz des enttäuschenden Auftritts gab es in Kamen auch zwei zufriedene Schalker Gesichter. Während Daniel Linke nach seiner Schulter-Operation zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison kam, war auch Lukas Brandenberg nach seinem Fingerbruch erstmals wieder dabei. „Die beiden haben sich gefreut“, sagte Ralf Anischewski und hob zumindest Nils Beyer aus seiner schwachen Mannschaft heraus: „Offensiv war er gut.“ HSG Schalke 04/96: Sinkovec, Heine - Bober (4), Rosenbaum (3), Winkler (4), Beyer (5/2), Brandes (2), Singh Toor (2), Becker (1), Krabusch (5), Möller (1), Linke, Cisowski. |
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| Sonntag, 15.01.2012 | |||||
Vor der ersten Meisterschaftspartie des neuen Jahres sprudelte Ralf Anischewski vor Optimismus. Seine Mannschaft hatte in der kurzen Vorbereitungszeit im taktischen und konditionellen Bereich hervorragend gearbeitet. Und auch der deutliche Sieg im Pokalspiel bei der HSG Rauxel-Schwerin untermauerte diese Zuversicht. Nach den 60 Spielminuten am Samstag in der Sporthalle Schürenkamp heißt es: Mund abwischen und sich über die drei Punkte freuen. Nicht mehr, aber auch eben nicht weniger. Im ersten Durchgang bestimmten die Schalker noch das Geschehen, der Aufsteiger und Tabellenzehnte aus Hattingen kam kaum zur Entfaltung. Aber auch die Schalker deuteten ihr enormes Potenzial meistens nur an. Neue Spielzüge, wie sie Anischewski hat so häufig einstudieren lassen, klappten nur selten. „Mit 15:10 können wir aber gut leben“, meinte der HSG-Coach zur Pause. Die Devise für Durchgang zwei war klar: das Tempo hochhalten, das Spiel schnell entscheiden. Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel aber. Welper bekam mehr und mehr Oberwasser, der Vorsprung schrumpfte bedrohlich. Vor allem Welpers Kris Jasinski auf der linken Halbposition lief zur Hochform auf und ließ der Schalker Deckung keine Chance. „Unglaublich. Er sagte uns später, dass er noch nie so gut gewesen sei und nicht wirklich wusste, was los war. Ich jedenfalls hatte ihn vor dem Spiel überhaupt nicht auf dem Zettel“, erklärte HSG-Trainer Anischewski. Zehn Minuten vor dem Ende stand es nur noch 23:22 für die Schalker, Welper drängte mit aller Macht und Jasinski auf den Ausgleich. Die Schalker besannen sich nun endlich wieder auf ihre Stärken und schraubten den Vorsprung durch Jens Rosenbaum, der am Samstagabend eines seiner schwächeren Spiele machte, wieder hoch. Nach dem Treffer zum 26:24, wieder durch Rückraum-Spieler Rosenbaum, war die Partie dann aber entschieden. HSG Schalke 04/96: Sinkovec (1.-41.), Heine (41.-60.) - Bober (6), Rosenbaum (4), Winkler (4), Beyer (8/3), Cisowski (3), Brandes, Singh Toor (5), Becker, Brandenberg (2), Krabusch (2), Linke (1), Möller (1). |
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| Montag, 09.01.2012 | |||||
HSG Rauxel-Schwerin - HSG Schalke 04/96 22:40 (7:17) Die Schalker hatten bei ihrem Achtelfinalauftritt bei der HSG Rauxel-Schwerin leichtes Spiel. Zum Ende einer sehr intensiven Trainingswoche, in der Kraft und Kondition im Vordergrund standen, bezwangen sie den Bezirksligisten deutlich. Trainer Ralf Anischewski war entsprechend zufrieden: „Wir sind nach der Pause und den harten Einheiten schnell in Tritt gekommen. Die gewohnten Abläufe haben schnell gegriffen. Ich bin sehr zufrieden.“ Matthias Bober und Jens Rosenbaum waren die erfolgreichsten Torschützen ihrer Mannschaft, zudem erwischte Fabian Sinkovec im Schalker Tor einen richtig guten Tag. „Die Jungs haben 60 Minuten Vollgas gegeben. Genau das wollte ich sehen“, sagt Anischewski. Die restliche Woche wird der Schalker Trainer nutzen, um sein Team auf das Meisterschaftsspiel am Samstag vorzubereiten. Um 19.30 Uhr ist die DJK Westfalia Welper in der Sporthalle Schürenkamp zu Gast. Gegen wen es im Pokal weitergeht, steht hingegen noch nicht fest. |
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| Montag, 02.01.2012 | |||||
Irgendwann einmal wollen die Handballer der HSG Schalke 04/96 zumindest in die Verbandsliga zurückkehren. Dass es in dieser Saison noch klappen wird, erscheint bei der Übermacht des TuS Hattingen eher unwahrscheinlich. Vor dem Start in die zweite Serie sprachen wir mit Ralf Anischewski (52), dem Trainer des Tabellenvierten der Landesliga-Staffel 3, der 15:7 Punkte hat. |
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| Sonntag, 18.12.2011 | |||||
TV Brechten - HSG Schalke 04/96 23:34 (10:13) Okay: Die Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04/96 brauchten eine Anlaufphase und lange 5:19 Minuten bis zu ihrem ersten Tor durch Philipp Krabusch. Dann aber setzten sie sich souverän mit 34:23 (13:10) beim Dortmunder Aufsteiger TV Brechten durch. Exakt 6:25 Minuten dauerte es dann, ehe Alexander Thiel für den ersten Treffer der Gastgeber sorgte. Einmal danach noch, beim 2:2, war die Partie ausgeglichen. Sonst wurde sie von der HSG 04/96 beherrscht. „Wir waren schon in der ersten Halbzeit dominant“, sagte deren Trainer Ralf Anischewski, der von der Leistung seines Teams angetan war. Aber hatte er denn vom TV Brechten nicht etwas mehr erwartet? „Wie sagt man immer so schön: Der Gegner ist nur so stark, wie du ihn lässt.“ Nimmt man es genau, ließen die Schalker die Brechtener überhaupt nicht. Lediglich Till Schnabel im linken Rückraum war hin und wieder in der Lage, die HSG-Deckung ein bisschen zu verwirren. Sonst hatte diese 5:1-Formation mit Nils Beyer auf der vorgezogenen Position fast alles sicher im Griff. Das führte der Schalker Coach auch auf die Trainingsarbeit zurück. „Die Aktionen, die wir fahren, greifen“, sagte er. „Wir sind in der Lage, gut zu verteidigen.“ Das war so gut, dass der nicht groß gewachsene Brechtener Rückraum oft planlos übers Feld rannte. So richtig auffällig wurde die Schalker Überlegenheit aber erst nach dem Wechsel. Zwar verkürzte Nico Kreuzberg von der Siebenmeter-Marke, und Brechtens Trainer Thomas Körber feuerte sein Team an („Ihr müsst jetzt Gas geben!“), doch das Ergebnis waren vier Schalker Treffer in Serie. Und die Körpersprache beider Mannschaften verriet irgendwie schon nach 40 Minuten, dass die Partie gelaufen war, nachdem die Schalker Handballer diese 19:12-Führung herausgeworfen hatten. Der Rest des Spiels lässt sich im Prinzip in Stichworten zusammenfassen. Zunächst wurde Fabian Sinkovec einmal mehr abgeschossen, Alexander Thiel hatte den Kopf des HSG-Keepers getroffen. Und als dieser noch seine Nase pflegte, erwischte es auch Andreas Heine – nach einem Rückraum-Wurf Till Schnabels. Zwar sah der Schalker Torwart reichlich mitgenommen aus, machte aber weiter – wohl auch mit dem Glücksgefühl, dass sein Klub längst gewonnen hatte: Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg. Die Leistung seiner Schlussleute fasste Ralf Anischewski so zusammen: „Überragend. Auf dieser Position haben wir schon eine relativ hohe Sicherheit.“ Jubel also bei den Schalkern. Und Trainer Ralf Anischewski freute sich nicht nur über seine starke Abwehr, sondern auch über seinen Angriff. „Da sind zwei, drei Konzepte, die wir gut umsetzen. Wir können auch sechs gegen sechs eine doppelte Überzahl spielen“, sagte er. „Das macht Spaß.“ Kann eine Mannschaft ein schöneres Kompliment bekommen? |
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| Sonntag, 11.12.2011 | |||||
HSG Schalke 04/96 - Lüner SV 31:24 (14:13) Eine Reaktion hatte Ralf Anischewski nach der enttäuschenden Vorstellung beim HC Heeren-Werve (22:25) gefordert, und das Ergebnis war ein 31:24 (14:13)-Erfolg der Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04/96 über den Lüner SV. „In der zweiten Halbzeit ging’s richtig ab“, sagte der Trainer. „Da haben wir guten Express-Handball gespielt.“ Zu sehen war in der Schürenkamp-Halle schnell, dass die Schalker etwas gutmachen wollten. Aber die Zahlen auf der Anzeigetafel sorgten für Schrecken – 0:5 nach sieben Minuten. „Wir haben drei gute Angriffe gefahren“, sagte Ralf Anischewski, der dann aber sah, dass die Bälle nicht ins Lüner Tor, sondern an den Pfosten, an die Latte und neben den Kasten der Gäste flogen. So nahm der HSG-Coach früh eine Auszeit, „um noch einmal zu justieren“, wie er sagte. Zumal ihm auch seine Deckung noch nicht gefallen hatte. „Das war zu halbherzig“, sagte er. Starke 6:0-Deckung Nach dem 2:7 aber übernahmen die Schalker dann das Kommando und stellten beim 9:9 erstmals den Ausgleich her. Das Rezept war die 6:0-Deckung. „Wir haben Lünens Kreisläufer Jan Richter zugestellt und den Rückraum ab und zu werfen lassen“, sagte Ralf Anischewski, der hinter dieser nun besser funktionierenden Abwehr auch einen starken Fabian Sinkovec wusste. „Das war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte er und freute sich darüber, dass inzwischen beide Deckungssysteme greifen – eben diese 6:0-, aber auch die 5:1-Formation. Dass der Sieg des Tabellenfünften gegen den Tabellenvierten nicht noch deutlicher ausfiel, lag wohl an der Szene aus der 53. Minute. Da nämlich wurde Torwart Fabian Sinkovec, um in der Handballer-Sprache zu bleiben, abgeschossen. „Das war keine Absicht, aber das Blut spritzte“, sagte Trainer Ralf Anischewski. Der Schlussmann hatte durch den Kopftreffer eine Platzwunde über dem Auge. Zwar war Andreas Heine sofort voll da war und zeigte gute Paraden, dennoch war nicht zu übersehen, dass es einen Bruch im Spiel der HSG gab. „Sonst“, sagte deren Trainer, „hätten wir wohl mit mehr als zehn Toren gewonnen.“ . |
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| Sonntag, 04.12.2011 | |||||
HC Heeren-Werve - HSG Schalke 04/96 25:22 (15:10) Zu gerne hätte Ralf Anischewski, der Trainer der HSG Schalke 04, in der Handball-Landesliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Doch nach der 22:25 (10:15)-Pleite ist er mit seiner Mannschaft zunächst einmal im Mittelmaß versunken. Der Rückstand auf Spitzenreiter TuS Hattingen, der sich im Top-Spiel beim Lüner SV mit 33:29 durchgesetzt hat, beträgt schon fünf Punkte. Nach der Partie war der HSG-Trainer ein bisschen ratlos. Und als er in der 13. Minute auf seine Bank geschaut hatte, war er erstaunt. Dort saß nämlich sein kompletter Rückraum: Matthias Bober, Philipp Krabusch und Jens Rosenbaum mussten behandelt werden. Klar: Die aggressiven Heerener waren in der Deckung sehr kompromisslos und auch hart zu Werke gegangen und „haben uns dadurch den Schneid abgekauft“, sagte Ralf Anischewski. Viel mehr aber wurmte ihn, dass sich sein Team nicht wehrte. „Wir haben“, sagte er, „den Kampf nicht angenommen.“ Bessern sollte sich die Schalker Situation nach dem Wechsel. „Wir sind ein bisschen mutiger rausgegangen“, sagte der HSG-Trainer und sah, dass sich seine Mannschaft, die zwischenzeitlich schon mit sieben Treffern zurückgelegen hatte, dreimal auf zwei Tore herankämpfte. Und er war auch noch zuversichtlich, das Spiel drehen zu können. Doch von der Siebenmeter-Marke klappte nichts. Zweimal hätten die Schalker per Strafwurf auf einen Treffer verkürzen können, scheiterten aber. Und so hatte der Ball nur einmal bei insgesamt fünf Möglichkeiten den Weg ins Tor gefunden. Zweimal Pawel Cisowski, Jens Rosenbaum und Heiko Brandes hatten verworfen. Inzwischen stand auch schon Andreas Heine im HSG-Tor. Fabian Sinkovec musste nach einer Dreiviertelstunde passen. Als er den Ball, der in seinem Kreis lag, sichern wollte, machte sein Kopf Bekanntschaft mit einem Heerener Fuß. Auf der Rückfahrt ging es dem Schlussmann schon wieder ganz gut, so dass sich Ralf Anischewski nur über das Spiel zu ärgern brauchte. „Wir hätten das Ding drehen können, haben uns aber selbst um den Sieg gebracht“, sagte er. Zumal er bei seinem Team konditionelle Vorteile gesehen hatte. |
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| Sonntag, 27.11.2011 | |||||
HSG Schalke 04/96 - TuS Ickern 36:23 (16:15) Das ist eine Qualität, die nicht jede Mannschaft hat. Je länger das Spiel dauerte, desto besser wurden die Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04/96 und feierten einen 36:23 (16:15)-Heimerfolg über den TuS Ickern – immerhin über jene Mannschaft, die vor zwei Wochen Spitzenreiter TuS Hattingen aus der Halle gefegt hatte. „Die letzten 20 Minuten“, sagte HSG-Trainer Ralf Anischewski, „waren bärenstark.“ Es dauerte jedoch eine Zeit, bis die Schalker der Partie ihren Stempel aufdrücken konnten. Das lag daran, dass Torwart Andreas Heine nicht seinen besten Tag erwischt und Ickerns Rückraum-Mann Kilian Esser, wie der HSG-Trainer sagte, „überragend auftrat.“ Nach 23 Minuten lag sein Team mit 11:13 im Hintertreffen. Es musste gehandelt werden, und so wechselte Ralf Anischewski den Torwart, brachte Fabian Sinkovec, und ließ Kilian Esser durch Philipp Krabusch eng decken. „Dadurch haben wir Ickern den Schwung genommen“, sagt der Schalker Coach, der nun sah, dass seine Deckung einen sehr starken Rückhalt hatte, und sich freute, ein solches Torhüter-Gespann zu haben. Nachdem sie sich zur Pause ein knappes 16:15 herausgeworfen hatten, starteten sie mit vier Treffern in Serie optimal in die zweite Halbzeit. Und von den letzten 17 Minuten war Ralf Anischewski dann nur noch begeistert. Die Bilanz: 13 Treffer erzielt und nur vier kassiert. „Ickern hat immer mehr abgebaut, und wir hatten richtig was zuzulegen“, sagte er und war vor allem deshalb auch zufrieden, weil sein Team das Tempo bis zum Ende hochgehalten hatte. Und nun freut sich die HSG auf den kommenden Sonntag: Dann geht es zum HC Heeren-Werve (Anwurf 17 Uhr), der am Sonntagabend zum zweiten Mal gepatzt hat – mit 27:31 beim TuS Hattingen. |
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| Sonntag, 13.11.2011 | |||||
| Kein Siebenmeter-Pfiff nach Foul an Brandes und keine Chance zum Siegtor für Schalke. 32:32 HSC Haltern-Sythen - HSG Schalke 04/96 32:32 (14:16) Wieder war es ein hochklassiges Landesliga-Spiel, wieder waren die Handballer der HSG Schalke 04/96 beteiligt, und wieder trauerten sie einem Punkt nach. Den hatten sie sich aber anders als eine Woche zuvor beim TuS Hattingen (29:31) beim HSC Haltern-Sythen nicht selbst entrissen, sondern die Schiedsrichter, so dass die Partie 32:32 (16:14) endete. Es stand dank des sechsten Treffers von Sam Singh Toor schon etwas länger 32:32, als sich die Qualität der torlosen Ereignisse peu à peu steigerte. HSG-Keeper Fabian Sinkovec parierte gegen Markus Engberding, Ballverlust Haltern. Jens Rosenbaum spielte dann einen Murks-Pass auf Nils Beyer, Ballverlust Schalke. Auszeit Haltern, noch 23 Sekunden. Doch der HSC beförderte den Ball chaotisch ins Seitenaus. Auszeit Schalke, um ein Konzept für die letzten sieben Sekunden zu erstellen. Die Idee wurde dann perfekt in die Tat umgesetzt. Heiko Brandes tauchte auf der Rechtsaußen-Position frei vor Halterns Keeper Ron Giera auf und hatte auch schon einen genauen Wurfplan, als ihn HSC-Kapitän Stefan Redemann aus der Luft pflückte. Alles klar. Das dachten sich HSG-Trainer Ralf Anischewski und viele andere. Für solche Vergehen sieht das Regelwerk nämlich eine Rote Karte und einen Siebenmeter vor. Torschiedsrichter Peter Nocke, dessen Leistung nicht nur in dieser Szene dazu führte, dass der Auftritt des Gespanns trotz des starken Lars Wollny nicht einmal mehr ausreichend war, wollte aber nichts gesehen haben. „Da muss der Schiedsrichter ein Kreuz haben“, sagte Ralf Anischewski. Großes Glück also für den HSC Haltern-Sythen. Jedenfalls pustete dessen Trainer Frank Mazur, der in der Saison 1989/90 im Trikot des DSC Wanne-Eickel Bundesliga-Rückraumspieler war, nicht nur einmal tief durch. 13 Drüppel-Tore Als die Partie schon ein paar Minuten vorüber war, konnte Ralf Anischewski sogar schon wieder schmunzeln. Und er wollte auch gar nicht nur die letzte Szene für den Ausgang der Partie verantwortlich machen. „Wir sind noch nicht abgezockt genug“, sagte der Schalker Trainer, nachdem er eigentlich alles bei seinem Team gesehen hatte: brillant herausgespielte Treffer ebenso wie fürchterliche Hektik und auch drei Siebenmeter-Bälle, die alle nicht ihr Ziel fanden. Entscheidend war für Ralf Anischewski, der ab der 45. Minute auf Matthias Bober (Knie-Verletzung) verzichten musste, jedoch ein anderer Faktor. „Wir haben ja eine Torhüter-Situation, die sehr befriedigend ist. Diesmal haben wir von außen aber keinen Zugriff bekommen“, sagte er und wollte wissen, wie viele Treffer der ehemalige Schalker Christian Drüppel denn gemacht habe. 13 waren es – zehn Feld- und drei Siebenmeter-Tore. „Von außen“, sagte der Trainer, „muss ein Torwart auch mal einen halten. Aber wir können mit dem Punkt leben.“ |
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| Sonntag, 6.11.2011 | |||||
| TuS Hattingen - HSG Schalke 04/96 31:29 (14:14) Es war ein Landesliga-Spiel der Extraklasse, das bei den Handballern der HSG Schalke 04/96 dennoch für große Enttäuschung sorgte. Sie unterlagen am Sonntagabend beim verlustpunktfreien Tabellenführer TuS Hattingen mit 29:31 (14:14) und haben nun auf eben diesen schon vier Zähler Rückstand. Geschichten hatte diese Partie reichlich zu bieten. Eine war, dass HSG-Keeper Andreas Heine zum wiederholten Male eine herausragende Leistung zeigte und unter anderem zwei Siebenmeter-Bälle entschärfte, allerdings in der 52. Minute passen musste, nachdem der Ball nach einem knallharten Wurf von Linus Grossmann in seinem Gesicht eingeschlagen war. Eine andere war, dass die Maßnahme von HSG-Trainer Ralf Anischewski, Felix Osterloh von Beginn an durch Nils Beyer eng decken zu lassen, wohl die richtige war. Das Rückraum-Ass des TuS kam nur auf mickrige zwei Feldtore. Dafür aber trafen Linus Grossmann und Max Schwarz aus dem Rückraum zusammen insgesamt 15-mal. Doch die eigentliche Geschichte dieses Spiels beginnt erst, als dieses schon 59 Minuten und 36 Sekunden alt ist. Nachdem Stephan Winkler auf 29:30 verkürzt und der TuS den Ball verbaselt hat, nimmt Ralf Anischewski eine Auszeit – wohl wissend, dass sein Team wegen einer TuS-Zeitstrafe in Überzahl ist. Das Spiel wird wieder angepfiffen, und dann geschieht Ungeheuerliches: Torwart Fabian Sinkovec rennt zur Bank und Uwe Möller als siebter Feldspieler aufs Feld. Allerdings hat er das Leibchen, das ihn als Torhüter kennzeichnet, noch gar nicht richtig an. Die bitteren Konsequenzen: eine Zwei-Minuten-Strafe, Ballbesitz für den TuS und die zweite Saison-Niederlage. „Ich wollte das gar nicht, ich habe mich belatschern lassen“, sagt der HSG-Trainer. „Wir brauchten den siebten Mann doch gar nicht. Aber das muss ich auf meine Kappe nehmen.“ Dennoch: Es war wohl die bisher beste Saisonleistung der Spielgemeinschaft. „Wir haben 80 Prozent richtig gemacht und eine gute Leistung gezeigt“, sagte Ralf Anischewski, als er wenige Minuten nach dem Schlusspfiff mit seinem Handtuch im Mittelkreis stand. Zumal er auch wusste, dass es an diesem Sonntagabend alles andere als unmöglich war, den designierten Verbandsliga-Aufsteiger, der der TuS Hattingen nach sechs Spieltagen ist, zu schlagen. Leichter wird die Betrachtung vor allem dann, wenn man als neutraler Beobachter in der Kreissporthalle war. Und für die hatte der HSG-Coach auch eine oder sogar die Erklärung. „Dass es ein Spitzenspiel war, ist unbestritten“, sagte er. „Nuancen entscheiden da nun mal. Das ist in der Kreisklasse genauso wie in der Champions League. Wir waren heute nicht schlechter.“ Das hörte sich auch auf der anderen Seite kaum anders an, TuS-Trainer Maik Düerkop hatte anscheinend sogar richtig Gefallen am Angriffsspiel der Schalker gefunden. „Da haben sie nahezu fehlerlos gespielt“, sagte er. Ein Kompliment, aber keine Punkte. |
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| Sonntag, 16.10.2011 | |||||
| HSG Schalke 04/96 - HC Westfalia Herne 22:20 (11:7) Auch wenn die ersten Saison-Spiele ein bisschen holprig waren, setzten die Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04/96 nun ein Ausrufezeichen und feierten einen 22:20 (11:7)-Erfolg über den HC Westfalia Herne. „Die erste Halbzeit war das Beste, seitdem wir zusammenarbeiten“, sagte Trainer Ralf Anischewski. „Überragend.“ Das Prunkstück der HSG am Samstagabend in der Schürenkamp-Halle war die Deckung, die 5:1-Formation mit Nils Beyer auf der vorgezogenen Position, um den Herner Rückraum unter Druck zu setzen. „Nils hat seine Aufgabe hervorragend gelöst“, sagte Ralf Anischewski. Und hinter dieser Deckung stand Andreas Heine: in Top-Form. Er parierte unter anderem vier Siebenmeter-Bälle und „zeigte wie Jochen Müller im Herner Tor“, sagte der HSG-Trainer, „eine überragende Leistung.“ Zwar lagen die Schalker nach 13 Minuten mit 2:3 hinten, waren jedoch in der Folge das tonangebende Team, das sich aber in der zweiten Hälfte den von Ralf Anischewski befürchteten kurzen Einbruch leistete. „Wir hatten einen Schlendrian“, sagte der Coach und sah zwischen der 52. und 56. Minute nur Herner Tore – fünf, um genau zu sein. Und so wurde aus der 18:14-Führung ein 18:19-Rückstand. Ralf Anischewski stellte dann aber zufrieden fest, dass „die Mannschaft gelernt hat und nicht die Ohren hat hängen lassen“, sagte er. Nils Beyer erkämpfte sich den Ball, bediente Jens Rosenbaum, der zum 19:19 traf, ehe zwei weitere HSG-Tore zum vorentscheidenden 21:19 (58. Minute) folgten. „Da war der Drops gelutscht, ein hoch verdienter Sieg“, sagte Ralf Anischewski. Nun ist erst einmal Handball-Herbstpause. Dann geht es am 6. November (Sonntag, 17.45 Uhr) zum Spitzenreiter, zum TuS Hattingen. |
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| Montag, 09.10.2011 | |||||
| HTV Recklinghausen - HSG Schalke 04/96 29:43 (13:17) Recklinghausen. Es gibt auch gemütliche Handball-Spiele. Ein solches erlebte am Samstagabend Ralf Anischewski, der Trainer des Landesligisten HSG Schalke 04/96. Mühelos setzte sich seine Mannschaft beim Aufsteiger HTV Recklinghausen mit 43:29 (17:13) durch. „Das war", sagte er, „ein Start-Ziel-Sieg." Das war aber auch das Ergebnis einer guten Vorbereitung. So deckten die Schalker offensiv - mit Nils Beyer auf der vorgezogenen Position. „Das hat er gut gemacht und die gegnerischen Rückraum-Spiel sehr stark unter Druck gesetzt", sagte Ralf Anischewski. „Das war fruchtig." Zumal der HSG bekannt war, dass der HTV personelle Probleme hat und nicht in der Lage sein würden, das Tempo 60 Minuten lang hochzuhalten. Nach nur zehn Minuten hatten sich die Schalker bereits
einen Vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen, obwohl sich Torwart Fabian
Sinkovec längst nicht in Bestform präsentiert hatte und nach knapp 20
Minuten von Andreas Heine abgelöst wurde. Und als es am Ende 29 Gegentreffer
waren, ärgerte sich Ralf Anischewski auch ein bisschen. „Wir wissen, dass
wir in der Deckung noch was tun müssen", sagte er. Um seinen Angriff
jedenfalls brauchte er sich keine Sorgen zu machen. Nach 43 Minuten war sein
Team erstmals auf zehn Tore davongezogen (28:18). |
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| Montag, 03.10.2011 | |||||
| HSG Schalke 04/96 - SuS Oberaden 28:32 (12:12) Ob Ralf Anischewski etwas geahnt hatte, als er seinen Kurzurlaub genau auf den dritten Spieltag legte? Jedenfalls blieb dem Trainer der Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04/96 so einiges erspart. Er verpasste eine Partie, in der sein Team eine schwache Vorstellung zeigte und dem SuS Oberaden mit 28:32 (12:12) unterlag und in der die Dortmunder Schiedsrichter Volker Dräger und Gerd Zibirre nicht nur einmal völlig den Überblick verloren. Okay: Die Schiris sprachen Zwei-Minuten-Strafen aus, die niemand verstehen konnte. Allerdings übersahen sie in vielen Situationen auch Aktionen, die sie hätten bestrafen müssen. Sie waren jedoch dem Tempo des Spiels nicht gewachsen. Und dann hatten sie auch noch Schwierigkeiten beim Zählen. So sah Schalkes Nils Beyer in der 53. Minute Rot, obwohl er erst seine zweite Zeitstrafe erhalten hatte. Das alles ändert aber nichts daran, dass der Auftritt der HSG 04/96 kaum besser war. Schwach. „Die erste Halbzeit war richtig gut, vor allem in der Deckung. Zwölf Gegentore sprechen für sich“, sagte Christian Strunk zwar. Aber im Angriff spielten die Schalker oft ideenlos, weil sie in ihren Mitteln doch sehr beschränkt wirkten. Der Spielaufbau war nicht nur einmal konzeptlos. Dazu kam die traditionelle Abschluss-Schwäche. „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen“, sagte auch Christian Strunk. So entschied SuS-Keeper Jan Wenzel in der ersten Hälfte gleich drei Siebenmeter-Duelle für sich – gegen Philipp Krabusch, Jens Rosenbaum und Heiko Brandes. HSG Schalke 04/96: Sinkovec (1.-50.), Heine (50.-60.), - Bober (3), Rosenbaum (6), Winkler (3), Beyer (5), Cisowski (1), Brandes (2/1), Singh Toor (1), Becker, Brandenberg (1), Krabusch (6/1). |
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| Montag, 26.09.2011 | |||||
| SG HC Dortmund-Süd - HSG Schalke 04/96 29:30 (15:13) Dortmund. Zweites Spiel, zweiter Sieg. Allerdings mussten die Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04/96 am Sonntagabend mächtig zittern, ehe sie sich bei der SG HC Dortmund-Süd mit 30:29 (13:15) durchsetzten. „Es war ein sehr zerfahrenes Spiel", sagte Schalkes Co-Trainer Christian Strunk. „Viele Fehlwürfe, viele technische Fehler." Dennoch lief es in den ersten 20 Minuten so halbwegs. Allerdings gab es nach dem 12:8 einen Bruch, für den im HSG-Lager niemand eine Erklärung hatte. Die Dortmunder nutzten das konsequent, trafen sechsmal in Serie und gingen mit einem Zwei-Tore-Polster in die Pause. Es musste sich was tun. „Wir wollten vor allem in der Deckung stabiler werden", sagte Christian Strunk. der auf die Wende in diesem Spiel jedoch ein wenig warten musste. Der Knackpunkt - der negative für die Dortmunder und positive für die Schalker - war dann wohl die 43. Minute. Philipp Krabusch lief einen Gegenstoß, Süd-Spielertrainer Thomas Pixberg foulte den Schalker Rückraum-Mitte-Mann und sah die Rote Karte. So gelang es der HSG 04/96, die Partie zu drehen und einen hauchdünnen Sieg nach Hause zu fahren. Zumal Torwart Fabian Sinkovec auch noch die eine oder andere gute Parade zeigte.“ HSG Schalke 04/96: : Heine (1.-41.), Sinkovec (41.-60) - Bober (2), Rosenbaum (5/2), Winkler (6), Beyer (1), Cisowski, Brandes (4/2), Singh Toor (1), Becker (5), Brandenberg, Krabusch (6/2), Möller. |
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| Sonntag, 18.09.2011 | |||||
Für die Zukunft wünscht sich Ralf Anischewski sicherlich etwas weniger Stress. Als die Schluss-Sirene am Samstagabend in der Schürenkamp-Halle ertönte, schüttelte der Trainer des Handball-Landesligisten HSG Schalke 04/96 erst einmal den Kopf. Obwohl sein Team mit 37:35 (18:15) gegen die Reserve des Oberligisten Soester TV gewonnen hatte. „37:35 hört sich gut an“, sagte er. „Aber das Spiel hatte bei Weitem kein gutes Landesliga-Niveau.“ Nun könnte damit begonnen werden, die Wörter Niveau und Potenzial differenziert zu unterscheiden. Wir machen es aber einfacher und schauen, in leicht verständlicher deutscher Sprache, mal auf die vielen Möglichkeiten der HSG 04/96, der noch drei Spieler gefehlt haben: Michael Scholz, Uwe Möller und vor allem der pfeilschnelle Linksaußen Daniel Linke, der nach seiner Schulter-Operation allerdings frühestens zur Rückrunde wieder eingreifen kann. Erstens: Der elfmalige Torschütze Jens Rosenbaum, der vom Bottroper Verbandsliga-Absteiger DJK Adler 07 gekommen ist, hat bewiesen, dass er auf beiden halben Rückraum-Positionen zu gebrauchen ist. Obwohl der 23-Jährige an diesen Stellen ab der 25. Minute gar nicht mehr so sehr benötigt wurde, nachdem die Soester Reserve ihr Heil in einer sehr offensiven 3:3-Abwehrformation gesucht hatte, die eigentlich eine offene Manndeckung war. Zweitens: Da steht ein Torhüter-Gespann im HSG-Aufgebot, das für eine sorgenfreie Saison sorgen kann. Als Andreas Heine in der 29. Minute Fabian Sinkovec ablöste, der stark begonnen hatte, fischte er regelmäßig Bälle vor der Torlinie weg, die viele schon hinter dieser gesehen hatten. „Er hat sehr gut gehalten“, lobte Ralf Anischewski seinen 22-jährigen Mann zwischen den Pfosten. „Er war sofort da.“ Drittens: Einen Mann wie Linkshänder Heiko Brandes, der schon in der Regionalliga gespielt hat und der in der 48. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe Rot sah, nicht für die Start-Sieben zu berücksichtigen, ist Luxus. Ein besonderer Luxus, der zeigt, dass die Bank der HSG Schalke 04/96 in dieser Saison ein Trumpf-Ass werden könnte. Zumal sich da am Samstagabend auch Spieler wie Nils Beyer oder Pawel Cisowski zunächst ausruhten. Viertens: Da hat die HSG im zentralen Rückraum einen Spielgestalter, der fast alles beherrscht und sehr viel Gespür für die Situation hat. Aber es gibt auch ein Aber: Philipp Krabusch verliert manchmal die Eleganz und will dann mit dem Kopf durch die Wand. Diese Partie, die HSG-Trainer Ralf Anischewski als typisches erstes Saisonspiel bezeichnete, könnte für die Konkurrenz aber auch einen entscheidenden Hinweis geliefert haben: dass die Schalker gegen eine sehr, sehr offensive Deckung nämlich erhebliche Probleme bekommen. Zumindest war es am Samstag so. „Dadurch ist das Spiel sehr unruhig geworden“, sagte Ralf Anischewski. Nein, es ist sogar unnötig hektisch geworden. So kam die Soester Zweite, die schon früh mit sechs Treffern hinten gelegen hatte (4:10), immer näher heran und schaffte in der 40. Minute den Ausgleich (24:24). Dann aber konterten die Schalker mit fünf Treffern in Serie, und als Jens Rosenbaum in der 57. Minute zum 37:31 traf, war die Partie entschieden. Aber der Schalker Trainer war nicht glücklich. „Die 35 Gegentore“, sagte er, „ärgern mich maßlos.“ HSG Schalke 04/96: Sinkovec, Heine, Bober (2), Jens Rosenbaum (11/1), Winkler (7), Beyer (3), Cisowsk (1), Brandes (2/1), Singh Toor (4), Becker (2), Brandenberg, Krabusch (5). |
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| Montag, 13.09.2011 | |||||
Horst. „Wir müssen an etlichen Sachen noch drehen“, sagt Ralf Anischewski, der Trainer der HSG Schalke 04/96. „Wir haben keine Angst vor den anderen. Aber Favoriten sind andere Mannschaften.“ Bevor die Handballer der HSG Schalke 04/96 vier Jahre nach dem Abstieg aus der Verbandsliga in ihre fünfte Landesliga-Saison starten werden, herrscht wohl so etwas wie gedämpfter Optimismus, bei dessen Ergebnis sich HSG-Chef Hans-Christian Wichlacz und Ralf Anischewski allerdings noch nicht so richtig einig zu sein scheinen. „Wir müssen an etlichen Sachen noch drehen“, sagt der Trainer, für den völlig klar ist, dass sein Team am Samstag, wenn der Soester TV II den neuen Parkett-Boden der Schürenkamp-Halle betreten wird (19.30 Uhr), noch nicht bei 100 Prozent sein wird. Aber der Kader erscheint den Kennern der Handball-Szene doch sehr stark, hat in dieser Saison auch sehr Qualität auf der Bank? „Wenn alle gesund wären“, sagt Ralf Anischewski, „dann hätten wir auch eine gute Bank. Namentlich sind wir gut aufgestellt.“ Und daran orientiert sich vor allem auch Hans-Christian Wichlacz, obwohl er weiß, dass es gleich mehrere Sorgenkinder gibt – wie auch Rückraum-Spieler Matthias Bober, der nach seiner erneuten Kahnbein-Operation noch ein paar Monate brauchen werde und noch nicht richtig rund laufe, sagt sein Trainer. „Aber“, sagt Hans-Christian Wichlacz, „wir haben uns auf entscheidenden Positionen verstärkt und drei Linkshänder, so dass wir auf der rechten Angriffsseite ganz andere Möglichkeiten haben – und nicht nur Heiko Brandes.“ Ein Saisonziel, das vielleicht Rückkehr in die Verbandsliga heißt, will bei der HSG öffentlich niemand nennen. „Wir wollen oben mitspielen und unsere Ziele im Januar gegebenenfalls neu definieren“, sagt Hans-Christian Wichlacz und und weist auch auf das Problem hin, dass Harz als Haftmittel nun offiziell erlaubt ist – in Gelsenkirchens Hallen allerdings strengstens verboten. „Ich kenne die Landesliga aus dem Effeff“, sagt Ralf Anischewski, der dort viele Jahre den SV Westerholt betreut hat. „Der TuS Hattingen hat eine Top-Truppe, die schon in der vergangenen Saison stärker war als Aufsteiger ATV Dorstfeld. Oder der HSC Haltern-Sythen. Wen haben wir?“ Die Antwort gibt es vom Chef. „Jens Rosenbaum“, sagt Hans-Christian Wichlacz. Der neue Rückraum-Spieler hat bisher einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. „Er sprüht vor Lust“, sagt auch sein Trainer. Aber ein Jens Rosenbaum macht offensichtlich noch keinen Aufstiegskandidaten aus der HSG 04/96. Oder? „Wir haben keine Angst vor den anderen“, sagt Ralf Anischewski. „Aber Favoriten sind andere Mannschaften.“ Und da fällt ihm neben den genannten TuS Hattingen und HSC Haltern-Sythen auch noch der HC Heeren-Werve ein. Neben dem Aushängeschild gilt bei der Spielgemeinschaft aber auch der zweiten Mannschaft in der Kreisliga sowie den B- und C-Jugendlichen, die jeweils den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft haben, besondere Aufmerksamkeit. „Jugendarbeit ist das A und O“, sagt Ralf Anischewski. „Das ist die Zukunft“, sagt Sabine Meya, die Jugendwartin. Für die Reserve und deren Trainer Sebastian Hosenfelder geht es nach dem Abstieg darum, sich neu zu formieren. Auch mit den Routiniers Jens Brückner und Günter Kleebach, aber auch mit den A-Jugendlichen Dominik Balke, Kevin Kmieciak und Daniel van den Boom, „die nicht nur Wasserträger sein werden“, wie Sebastian Hosenfelder sagt. Sein Ziel sei es, im oberen Tabellenmittelfeld zu landen. |
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| Montag, 29.08.2011 | |||||
Es ist sehr, sehr übersichtlich, als die Landesliga-Handballer der HSG Schalke 04/96 am Samstag ihre Testspiele gegen zwei Essener Landesligisten bestreiten. Nur fünf Feldspieler aus dem Kader, mit dem er in die neue Saison gehen will, stehen Trainer Ralf Anischewski zur Verfügung. Und einer, der fehlt, wird noch ein paar Monate ausfallen: Daniel Linke hat sich an seiner lädierten Schulter operieren lassen. „Er wird“, sagt der HSG-Coach, „definitiv nicht vor Januar zurückkommen.“ Obwohl sowohl das 31:22 (17:12) gegen den SuS Haarzopf als auch das 28:32 (11:18) gegen Tura Altendorf nicht sehr viele Erkenntnisse brachten, ist wohl schon jetzt klar, dass die HSG 04/96 qualitativ über ein besseres Aufgebot verfügt als in der vergangenen Saison. Dabei hat Trainer Ralf Anischewski sogar ein Luxus-Problem: drei Linkshänder. Wann hat es das zuletzt bei den Schalker Handballern gegeben? Neben Heiko Brandes stehen auch Lukas Brandenberg aus der A-Jugend von Tusem Essen, der am Samstag nicht dabei war, und Sam Singh Toor im HSG-Kader. Der ist aus der A-Jugend des VfL Gladbeck gekommen und zeigte auf der Rechtsaußen-Position, dass mit ihm gerechnet werden darf. Dass er an einem anderen Neuen schon sehr viel Freude hat, wundert Ralf Anischewski kaum. Jens Rosenbaum (DJK Adler Bottrop), der linke Rückraum-Spieler, scheint ein ausgezeichnetes Rundum-Paket für die Landesliga – oder sogar mehr? – zu sein. Er kann nicht nur sehr wuchtig werfen, er hat auch sehr viel Spielverständnis, von dem am Samstag vor allem Linksaußen Deniz Becker regelmäßig profitierte. „Der ist gut, und er ist auch schon total integriert“, sagte Ralf Anischewski. In der ersten Partie traf die HSG auf ein Haarzopfer Rumpfteam, das ohne Schalker Hilfe gar nicht hätte antreten können, weil es keinen Torwart hatte. So stand eine Halbzeit Fabian Sinkovec und eine Andreas Heine im SuS-Kasten. Und Sebastian Hosenfelder spielte komplett bei den Essenern. Da sah es gegen Altendorf, das genügend Akteure auch auf der Bank hatte, anders aus. Aber immerhin: Nachdem sie zwischenzeitlich mit zehn Treffern zurückgelegen hatten, schafften die Schalker noch ein 28:32. Bester HSG-Werfer war Deniz Becker, der achtmal traf. |
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